Unsere Sternwarte

Nur wenige Minuten von Mainz entfernt erwartet euch die Paul-Baumann-Sternwarte in Klein-Winternheim – ein Ort, an dem die Sterne zum Greifen nah scheinen. Ob erste Himmelsreise oder langjährige Astro-Leidenschaft: Hier seid ihr willkommen – mit offenen Augen und offenen Fragen.

So findet ihr uns

Mit dem auto

A63, Ausfahrt Klein-Winternheim. Parkt bitte auf dem beleuchteten P+R Mitfahrerparkplatz am Kreisel und folgt dem Weg hinter dem Parkplatz – ca. 300 m Fußweg.

zu fuß

Ihr könnt uns auch bequem zu Fuß aus Klein-Winternheim erreichen. Für die genaue Route könnt ihr euch unten direkt über Google Maps den Weg berechnen lassen.

mit dem ÖPNV

Ab Mainz Hbf mit den Buslinien 652, 653 oder 654 bis „Klein-Winternheim, Brücke A63“. Von dort über die Brücke, am Parkplatz vorbei und dem Feldweg entlang Richtung Windräder – nach ca. 10 Minuten seid ihr da.

Hinweise zur Barrierefreiheit & Ausstattung

Unsere Sternwarte ist nicht vollständig barrierefrei. Mit einem Rollator oder einem kleinen Rollstuhl ist der Zugang jedoch möglich.

Bitte beachtet außerdem: Vor Ort gibt es keine Toilette.

Unsere Technik – für alle, die tiefer schauen wollen

Ob Sonne, Mond oder ferne Nebel – mit unseren Instrumenten wird der Himmel lebendig.

12″ Schmidt-Cassegrain-Teleskop – computergesteuert, parallaktisch montiert

5″ ED-Refraktor – fest installiert, perfekt für Planeten & Mond

LUNT B1200 Hα-Teleskop – zeigt euch live die Sonne mit all ihren Eruptionen

Ein Ort mit Geschichte – und einer Spur im All

Die Paul-Baumann-Sternwarte wurde 1984 als Außenstation der AAG Mainz e. V. gegründet. Benannt ist sie nach dem Mainzer Politiker und Amateurastronomen Paul Baumann (1901–1976), aus dessen Freundeskreis sich bereits 1961 die heutige Astronomische Arbeitsgemeinschaft formte – seit 1970 als eingetragener Verein.

Und Paul Baumann lebt nicht nur in unserem Vereinsnamen weiter: 1987 entdeckte der Mainzer Astrophysiker Werner Landgraf einen Asteroiden und taufte ihn auf den Namen „Baumann“ – zu Ehren von Paul und seiner Frau Helene. Seitdem zieht (5951) Baumann zwischen Mars und Jupiter seine Bahn – ein Stück Mainzer Astronomiegeschichte mitten im Asteroidengürtel.